- SUPERSTAUBI -

der wieder verwendbare

Staubsaugerbeutel

 

 

 

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Produktinformation von SUPERSTAUBI:

 

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Jedem Staubsauger sein eigener SUPERSTAUBI.

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Viele verschiedene SUPERSTAUBIs für über 20.000 Staubsaugermodelle gelistet.

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Das Wichtigste ist natürlich der Beutel selbst. Dieser wird aus sehr stabilem und staubdichtem Baumwollstoff genäht.

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Bei der Auswahl der Stoffqualität werden sehr enge Kriterien gesetzt:
Zum Beispiel wird bezüglich der Stoffdichte darauf geachtet, daß dieser luftdurchlässig ist (Saugleistung), jedoch mikrofeine Staubpartikel noch zurückhält (Filtereffekt).
Vor Verarbeitung einer Stoffcharge wird dies in ausgiebigen Tests (u.A. mit kalter Asche) erprobt.

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Für die Entleerung des Beutels ist ein Ende des Beutels mit einem hochwertigen, breiten Klettband versehen.

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Eingearbeitete Legefalten, ebenfalls mit Klettband versehen,  ermöglichen ein weites Öffnen zum Entleerung des Beutels.

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Die Ecken sind diagonal vernäht, damit während des Saugbetriebs kein Schmutz ungewollt nach außen dringen kann.

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Die jeweilige Form der Anschluss-Trägerplatte trägt zur Passgenauigkeit für den jeweiligen Staubsaugertyp bei.

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Diese Anschlussplatte besteht aus haltbarem Kunststoff und ist fest mit dem Stoffgewebe verklebt.

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Um die Dichtheit zwischen Saugstutzen und Beutel zu gewährleisten, wird je nach Ausführung hinter der Trägerplatte ein dauerelastischer Gummiring eingearbeitet.

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Durch den Einsatz hochwertiger Materialien ist jahrelange Haltbarkeit möglich.

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Alle verwendeten Materialien erlauben Maschinen- oder Handwäsche bis 40°C.

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Beutelschnitt und -größe sowie Passform der Anschlussplatte mit Dichtring sind prinzipiell mit dem Originalbeutel identisch.

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Jeder Beutel ist wird speziell für seinen Einsatz zu Ihrem Staubsauger passend in Handarbeit gefertigt, damit sind Passgenauigkeit und Dichtheit für den sachgemäßen Gebrauch sichergestellt.

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Handmade in Germany.

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Auf alle SUPERSTAUBIs wird eine Garantie von 2 Jahren gewährt.
Wegen der Auswahl hochwertiger Materialien und sorgfältiger Verarbeitung werden Sie aber sicher noch viel länger Ihre Freude an
SUPERSTAUBI haben!

 

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Reinigungsempfehlung:
Der
SUPERSTAUBI sollte nach Entleerung etwas ausgeklopft werden.
Nach jeder 3-4 Entleerung den
SUPERSTAUBI mal im handwarmen Wasser durchspülen, damit die Stoffporen wieder luftdurchgängig werden.
Anschließend den Beutel tropfnass aufhängen und an der Luft trocknen lassen.

Aufgrund der verschiedenen speziellen und funktionellen Materialzusammenstellung darf der
SUPERSTAUBI nicht über 40°C gewaschen, nicht im Tumbler (elektrischer Wäschetrockner) getrocknet und nicht geschleudert werden!

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Allgemeiner Sicherheitshinweis:
Achten Sie darauf, daß Ihr Staubsauger immer "zieht", also Luft saugt!
Sollte dies nicht oder nur vermindert der Fall sein, kontrollieren Sie bitte, ob der Beutel voll oder nicht richtig eingesetzt ist.
Die Luftöffnung innerhalb der Beutelkammer Ihres Saugers zum Motor darf nicht versperrt oder abgedichtet sein!
Zuwenig Saugluft verringert die Luftkühlung des Motors und kann zur Überhitzung und Beschädigung führen!
Dies gilt natürlich auch und insbesondere für konventionelle Papierfiltertüten.

 

Der SUPERSTAUBI ist ein sehr hochqualitatives Produkt, welches unter Verwendung bestgeeignetster Materialien einzeln und individuell in deutscher Handarbeit hergestellt wird.

Er ist in keinster Weise mit anderen Universal-Beuteln aus fernöstlicher Massen-Produktion vergleichbar!

"jedem Staubsauger sein eigener Staubsaugerbeutel" und
"jahrelange Haltbarkeit", viele Kunden bestätigen dies!

 

Wie Deutschland staubsaugt!

In den bundesdeutschen Haushalten spielt das Staubsaugen eine zentrale Rolle: 68% saugen mehrmals in der Woche. Hätten Sie es gewusst? Staubsaugen gehört in Deutschland zu den häufigsten Tätigkeiten, wenn es um die Reinlichkeit im Haushalt geht. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative INRA-Umfrage bei 1000 Haushalten. 68% der Befragten gaben an, mehrmals die Woche den Staubsauger zu nutzen, davon 18% sogar täglich und 23% mindestens jeden zweiten Tag.

Saugverhalten ändert sich je nach Haushaltsgröße

Von den Haushalten mit mehreren Personen (3+) saugen 52% jeden zweiten Tag. Besonders Haushalte mit Kindern achten auf Saughygiene. So saugen 29% sogar täglich. Im Vergleich dazu: 46% der Single-Haushalte nehmen ihren Staubsauger nur einmal die Woche zur Hand.

Wie effektiv saugen wir?

Häufiges Saugen alleine reinigt nur bedingt wenn die Staubbeutel nicht regelmäßig gewechselt werden. Denn schon nach wenigen Saugvorgängen lässt die Saugkraft eines Staubsaugers mit Beutel nach. Der Beutel ist im Prinzip ein Filter, der Staub und Schmutz zurückhalten, die Luft aber durch winzige Poren hindurchströmen lassen soll. Der feine Staub verstopft jedoch die Poren und beeinträchtigt damit die Luftströmung bzw. die Saugkraft. Entsprechend stellt auch die Mehrheit der Befragten (70%) fest, dass die Saugleistung mit dem Anwachsen des Beutelinhalts abnimmt. In 51% aller deutschen Haushalte wird 10mal und mehr mit dem gleichen Beutel gesaugt. In den meisten Fällen wird der Beutel nur alle drei Monate gewechselt (35%) und in 16% aller Haushalte sogar noch seltener.

Staubsaugerbeutel - ein leidiges Thema

Mögliche Gründe für den seltenen Beutelwechsel gibt es viele. Von 35% der Befragten wurden die damit verbundenen Kosten kritisiert. 29% monierten, dass die Beutel nicht wiederverwendbar seien. Für 31% ist die Typenvielfalt ein Problem und 25% fällt es mitunter schwer, in den Geschäften den jeweils richtigen Beutel zu finden.

(ots)5. September 2000

 

 

 

Ein kleines, nettes Feuilleton aus der netzeitung.de

Staubsauger: 
Die totale Sauerei

17. Mai 2007 09:41
Staubsauger: Ist der Beutel voll, bleibt die Maus liegen. Dieser allerding ist aus Holz
Was Windows für den Computer ist der Micropor-Beutel für den Staubsauger. Ronald Düker opferte einen Tag für den Kauf einer Nachfüllpackung und begriff dabei, wie Kapitalismus funktioniert.

Haben Sie schon mal versucht einen Fakir zum Platzen zu bringen? Es ist gar nicht so schwierig, man braucht nur mit dem Nagel hinein zu stechen. Mag sein, dass das bei indischen Schmerzensmännern weniger gut funktioniert, ich rede hier aber auch bloß vom Beutel des gleichnamigen Staubsaugermodells. Mein Fakir E112 hatte sich jedenfalls jüngst so gründlich vollgesogen, dass er eher explodieren zu wollen schien, als auch nur noch eine einzige der Wollmäuse aufzunehmen, die sich bereits in der ganzen Wohnung breit gemacht hatten.

Kein Problem, denke ich mir, Staubsaugerbeutel kann man wechseln, und wenn, so wie heute, keine mehr im Haus sind, müssen eben neue gekauft werden. Wie gut, dass es gleich um die Ecke sowohl Schlecker als auch Kaisers gibt. Zunächst also in den auf Haushaltsprodukte spezialisierten Drogeriemarkt.

Die ganze Welt in einer Kladde

Ein riesiges Regal hat man hier für die Staubsaugerbeutel der Marke Swirl reserviert. Ordentlich sind die leichten aber voluminösen Kartons einsortiert – eine Wissenschaft für sich und eher eine Arbeit für einen gelernten Bibliothekar als für den unterbezahlten Supermarktangestellten. Jetzt geht es also darum, meinem Fakir E 112 den passenden Beutel zuzuordnen.

Wie viele Möglichkeiten gibt es eigentlich, um einen Papier-, oder um genau zu sein Micropor-Beutel mit einem plastikgefassten Loch zu versehen? Es gibt beinahe so viele wie es verschiedene Staubsauger gibt, also unzählige. Und da dieser Wahnsinn Methode hat, wurden systematisierende Übersichtshefte fällig.

Die Ordnung, durch die sich diese mit einer dünnen Metallkette am Regal befestigte Hochglanzkladde auszeichnet, weckt zunächst Hoffnung, schließlich scheinen alle Staubssaugerfabrikate der Welt in dieser Publikation verzeichnet zu sein: Miele, Rowenta, Hoover, Siemens, Philips, Privileg, Kärcher, Panasonic, Electrolux – aber auch ausgefallenere wie Dirt Devil, Clatronic oder EIO. Und – wer sagt's denn – auch Fakir ist dabei.

Ein Taifun, kein E 112

Hier aber geht es mit der Ausdifferenzierung erst so richtig los. Man kann das glauben oder nicht: Allein die Marke Fakir hat mittlerweile weit über Hundert verschiedene Gerätetypen auf den Markt gebracht. Wer alle zugehörigen Beutel mit verschlossenen Augen ertasten könnte, wäre fit für Wetten Dass?

Die Geräte hören auf Namen wie Eletronic oder, was einen Unterschied ausmacht, Electronic/Plus, Diamant Edition, Taifun, Speedy, Steel Line und so weiter. Da aber auch die Phantasie der von Fakir beschäftigten Produktdesigner Grenzen kennt, sind die weitaus meisten Typen nur mit schnöden Zahlen- und Buchstabenkombinationen bezeichnet. Je länger ich blättere, desto deutlicher zeichnet sich indessen das bevorstehende Unglück ab. Diese Broschüre will von meinem Staubsauger nichts wissen, der E 112 ist ganz einfach nicht mit aufgeführt.

Überfluss und Verknappung

Nächster Versuch: Kaisers nebenan. Auch hier ein geräumiges Regal mit Staubsaugerbeuteln der Marke Swirl, auch hier ein Heft zur Orientierung. Und wieder ein kleines Wunder. Die Liste weicht nämlich von der ersteren ab und bestätigt nicht nur die Existenz des Fakir E 112, sondern weist auch noch die Nummer des zugehörigen Swirl-Beutels aus. Zu erwarten, dass sich dieses Produkt nun auch vorrätig im Regal befunden hätte, wäre aber wohl zu viel des Guten gewesen.

Manche Staubsauger sehen wie Radios aus
Mittlerweile im Auto führt die Odyssee also zum Elektronik-Markt Conrads in Berlin-Neukölln, wo es überhaupt kein Staubsaugerzubehör gibt, dann zum nahegelegenen Drospa, der zwar Gefrierbeutel und Mülltüten von Swirl führt, aber nichts Passgerechtes für den E 112. Der Baumarkt um die Ecke hat, wie sich zeigt, seine eigene Staubsaugerbeutelmarke. Tausende verschiedene Geräte, so scheint es, könnte man damit bestücken, nur meines nicht.

Die schlimmste Geißel des Kapitalismus, das wird allmählich klar, ist nicht die Unübersichtlichkeit der unendlich aufgefächerten Warenwelt, sondern vielmehr die dialektische Verschränkung von Überfluss und Verknappung. Der Beutel ist für den Staubsauger so etwas, wie das Betriebssystem für den Computer. Das eine kann ohne das andere nicht so sein, und wo der Markt den einen benötigten Beutel verschwinden lässt, erzwingt er damit auch die Ersetzung des eigentlich noch lange funktionsfähigen Saugers.

Stangl weiß weiter

Ich will mich damit aber nicht abfinden und unternehme ohne ernsthafte Hoffnung einen letzten Versuch. Karstadt am Hermannplatz. Auch hier setzt sich das Drama fort. Wieder eine neue Firma für Auswechselbeutel, wieder eine Liste, der E 112 zwar verzeichnet, das passende Equipment aber nicht vorrätig. Hinter der Kasse ein älterer Mann mit einem Namenschild – Herr Stangl.

Ich klage ihm mein Leid, Stangl nickt verständnisvoll, offenbar hat er schon viel gesehen. Und er denkt in größeren Zusammenhängen. Völlig überraschend zaubert Stangl unter seinem Computertisch plötzlich einen kleinen Karteikasten hervor, aus dem er den Kontakt zu seinem persönlichen Verbündeten im Windmühlenkampf gegen die Elektronikindustrie herausfischt.

Auf der kopierten und mit einer Schere schief ausgeschnittenen Visitenkarte, die er mir in die Hand drückt, steht folgendes: 'Mr. 1000 Teile'. Seit 2 Jahren am »Free-Willy-Place« (Friedrich-Wilhelm-Platz) Bundesallee 79. Über 1000 Ersatzteile für Elektrohaushaltsgeräte bis Modelle aus dem Jahr 1952! Telefon: 85102288.» Der Mann« sagt Stangl, «ist wirklich klasse. Der hat fast alles. Sie können ruhig sagen, dass Sie von uns kommen.»

Ausstieg für 39 Euro?

'Free-Willy-Place' murmele ich beim Hinausgehen, habe aber wie ferngesteuert auf einmal die Hand auf einem Neugerät – der endgültigen Lösung aller meiner Probleme. Ein beutelloser Sauger der Firma Privileg. Einfach den Plastikeinsatz leeren, die Wollmäuse in den Abfall und für immer aussteigen aus dem Teufelskreis des Beutel- und Gerätekaufs. Das Ding ist von 99 Euro auf 39 Euro heruntergesetzt. Ich werde schwach. Und spüre auf einmal eine Hand auf meiner Schulter. Herr Stangl.

«Tun Sie das nicht!», sagt er. «Die totale Sauerei: Beim Ausleeren haben Sie den ganzen Dreck wieder in der Wohnung.» Wortlos schaue ich in seine traurigen Augen. Er ist nicht «Mr. 1000 Teile». Er würde gerne aussteigen und kann es nicht. Genau wie ich.

 

 
     

 

 

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